WAZ, Borchert und die Flip – treffender Kommentar von Christian Jakubetz

„Tief im Westen“ scheint grad eine der beliebtesten Überschriften zu sein. Nach dem Abgang von Frau Borchert verlässt nun wohl auch der Videopunk die WAZ. Warum? Das fragen sich nicht sehr viele, eher wie gehts mit „Der Westen“ weiter. Wer soll/will ans Ruder, und das Dickschiff auf Kurs bringen? Es wird wohl eine Mischung aus Jack Sparrow & 3.0-James Cook gefragt sein. Gibts den wirklich, und will James Sparrow sich das wirklich antun? Christian Jakubetz spricht von Schmerzensgeld und analysiert das Scheitern von Der Westen treffend, wie ich finde. Blinker links ist vermutlich nicht die beste Taktik, die WAZ mit den vermeintlich verstaubten Strukturen im Netz auf Kurs zu bringen. Leinen los, und alle Mann an Deck – aber wie, wenn keiner den Enterhaken-Flip in die Hand nehmen will. Realismus ist gefragt, und Konzepte die sich am Stand der Print-Journalisten 2009 orientieren. Wie dies bei der WAZ aussieht/aussehen sollte kann ich nur spekulieren. Den Goldenen-Weg hat noch keiner gefunden, jetzt kanns bei der WAZ mal der nächste probieren.

Kommentare

Kommentarfunktion ist deaktiviert