Ina Müller vs. Jörg Thadeusz

Gestern Abend sendete der NDR in der Reihe „Unsere Besten im Norden“ ein fünfundvierzigminütiges Portrait über Ina Müller. Unterhaltsam und interessant, so ist es kein Wunder, dass Ina mich dann auch in den Schlaf begleitete. Im Traum verarbeitete ich das Gesehene dann auf ungewöhnliche Weise. Ina Müller stritt mit Jörg Thadeusz, wer denn der witzigere, bessere Moderator und Entertainer sei. Die Jury, die den Besseren der Beiden mit einem tollen Preis ehren wollte, war natürlich ich. Die Entscheidung für einen der Beiden fiel mir im Traum nicht leicht. Auch nach dem Aufwachen, als ich leicht kopfschüttelnd über meinen Traum nachdachte, hatte ich keine klare Meinung. Beide sind erfolgreiche Moderatoren. Beide sind ziemlich gute Talk-Master. Beide haben coole Sendungen (Inas Nacht schlägt natürlich alles!). Beide habe jede Menge Fans. Beide werden in den Feuilletons gelobt & gefeiert. Beide habe hochkarätige Preise (beide sind Grimme Preisträger) für ihre Arbeit bekommen. Und bei beiden fällt es Medienjournalisten nicht schwer, sofort zu erklären warum sie erfolgreich sind. Ich mag natürlich beide! Ina Müller und Jörg Thadeusz machen den gleichen Job, könnten dabei aber unterschiedlicher kaum sein! Ich überlegte, wie man objektiv die Leistung vergleichen könne, bei den unterschiedlichen TV-Formaten. Ich überlegte, wer vielfältiger ist, bzw. wer welche TV-Formate moderieren könnte. Beim rumspinnen über Formate und Casts viel mir relativ bald auf, dass sich beide Moderatoren nicht nur wunderbar eignen, um den Charakter von TV-Sendungen bzw. Moderationsarten zu beschreiben und dabei für einen style (Ina = authentisch, Jörg = spitzbübisch, um die Ecke fies) stehen, sondern auch irgendwie immer als Gegenbeispiele dienen. ENTWEDER ist die Sendung was für Ina ODER was für Jörg. Das Jörg Thadeusz in „Der Norden umsonst“ so unpassend aber dennoch charmant wie ein Windows-Notebook in einem Starbucks-Ladenfenster wirkt und man das Gefühl hat, der Cutter musste trotz Mega-Vorplanung aus 500h Material irgendwie die Sendung basteln, lässt solch Format schnell in die „Kann INA aber NICHT Jörg“ Kategorie rutschen. Doch man darf es eben nicht mit „Inas Norden“ vergleichen, wie man die Bierdeckel-Fragen bei Inas Nacht nicht mit den „fiesen Sieben“ Fragen bei „Thadeusz“ vergleichen darf. Aber Warum? Was unterscheidet bei, nicht auf Format, sondern auf Style Ebene? Bei Dieter Moor & Dirk Bach ist das klar, bei Kavka & Pflaume, bei Bause und Will auch, aber Ina & Jörg? Ich stellte mir die Frage, wie kann man in einem Satz den Unterschied beider Medienfiguren & Moderatoren beschreiben? Warum kann man sich nicht vorstellen, dass Ina Müller als Außenmoderatorin bei „Zimmerfrei“ es eben nicht wie ein Jörg Thadeusz geschafft hätte, mit geschickten Fragen an die Freunde des Zimmerfrei-Gastes solche Aussagen zu locken, dass man wirklich etwas erfährt?
Ina Müller stellt die Fragen, die man selbst gern stellen würde – Jörg Thadeusz stellt Fragen auf die man selbst gern kommen würde.
Falls ich das heute noch mal träumen sollte, hoffe ich, zwei Preise verleihen zu können: Der für die beste Leistung in seiner Sendung ginge an Ina Müller, der für den besten Moderator an Jörg Thadeusz. Und ich hoffe, sie würden ihn dann von mir annehmen.

Radsport-Krempel gibts jetzt dort:

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Stefan Niggemeier singt – und hat ganz offenbar Spaß

Wettschulden sind Ehrenschulden – und Stefan Niggemier löst seine Schuld natürlich ein, und singt! Ich finds hammergeil, auch weil es ein perfekter Abschluss für das Videoblog aus Oslo ist!

die süße Inbus-Schlüssel Idee

niedlich!

„das aktuelle sportstudio – jetzt mit YouTube!“

Soso, das ZDF geht jetzt mal steil, und führt das älteste TV-Publikum ins Netz, und das mit diesem äähh YouTube da, dieses, im Internetz da. Da wo die jungen Leute heute sind und jeder einfach alles veröffentlichen kann und alle befreudet sind, und eigentlich ja doch nur für diese Freaks is – egal das ZDF nicht OHNE, sondern MIT Youtube, wie es hier heisst. ZDF – ihr habts drauf!

“We’re all gonna die” – ein 100 Meter langes Bild

Sieht echt schick aus, und is ne absolut coole Idee! 100 meters of existence

ich habs hier gelesen

Google hat einen Nachrichtenchef – und der interviewt Obama

Ha, das war neu für mich, google hat einen Nachrichtenchef! Ok ok war n Witz. Aber dieser Steve Grove interviewt Live on Youtube den amerikanischen Präsidenten. Cool findet das auch die BAZ. Das ist auch auf den 2. Blick cool, das nächste TV-Duell heißt dann youtube-Duell … TV und Netz ihr trefft euch bald!

Frontalangriff auf regionale Verlagswebsites? – Suite goes regional

Suite101 hat angeblich mehr Abrufe als DerWesten – beachtlich, ohne Frage. Und jetzt gibts auch eine regionale Variante. In Zeiten von Demand Media wird da gleich wieder der Tod der Verlagesseites prophezeit und der neue Onlinejournalis wahlweise gepriesen oder als beendet erklärt. Ich finds spannend werds aus der Nähe verfolgen.

coole Kommentare zum iPad-Artikel (bei Meedia und BAZ)

Revolution, Revolution, Revolution. Riesen Megahype um das neue iPad. Ja, die billigen Klicks um das neue Apple Schmuckstück greifen alle gern ab – wir auch!
Fast überall ist sofort die Metaebene erreicht – Revolution der neuen Medienwelt – Rettung der Printverlage etc. – so wird zurückhaltend kommentiert. Da les ich doch die 3 Kommentare unter dem Meedia.de Artikel und schmunzle vor mich hin. Erst dann frag ich mich warum und wofür ich das iPad eigentlich will. Schütteln, zur Besinnung kommen – ich wills – warum is ja egal!
Da will ich sowas mal überhaupt nicht lesen.

Verlage&Video – Youtube vs. eigenes Portal – Markus Hündgen pro Youtube?

Das eigene Video-Portal bei Youtube einstellen? Diese Frage dürften sich grad ne Menge Verlage stellen, versucht man doch allerorts Traffic zu generieren. Doch was ist das richtige Erlösmodell? Mit Google sharen, oder den eigenen Content allein vermarkten? Oder beides? Und tut meiner seiner Marke gutes, wenn man den Premium-Video-Content bei youtube einstellt? Markus Hündgen siehts so

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